Maerie C. Fricke arbeitet mit Sound, Materialität und prozessbasierten skulpturalen Installationen. Ausgehend von Recherche entwickelt sie intermediale Arbeiten, die sich mit materiellen Spuren, technischen Infrastrukturen und Formen der Übertragung auseinandersetzen. Aktuell beschäftigt sie sich mit einem partisanischen Verständnis von Widerstand durch Wissensaneignung und erforscht die Geschichte und Materialität von Radios als Orte der Kommunikation, des Kontakts und der politischen Handlungsmacht. Nach einem Erasmusjahr im Bereich Ortsbezogene Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien wechselt sie von der Kunsthochschule Kassel an die Kunstakademie Düsseldorf in die Klasse von Nina Canell.
per ardua ad astra (870 kHz) Eine Botschaft voller Fragen an das Universum wird über einen selbstgebauten AM-Sender ausgestrahlt und von analogen Radios empfangen. Umhüllt von Staub, Störungen und elektromagnetischem Rauschen spiegelt sich das Signal in der sich ausdehnenden Funkblase der Erde als ein treibendes Archiv wider, in dem die Sendungen noch lange nachklingen, nachdem ihre Stimmen bereits verhallt sind.
